Ziel:

  • Ein Script um die von den CentOS Mirror Servern bereitgestellten Updates mit dem eigenen Repository synchron zu halten

Aufgabe:

  • Synchronisation der bereitgestellten CentOS5 Update Pakete
  • tägliche Überprüfung gesteuert durch einen Cron-Job
Anhänge:
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Ziel:

  • von einem Kickstart-Template jeweils eines für die x64 und x86 Architektur erstellen

Aufgabe:

  • erstellen eines universellen Kickstart-Templates für CentOS5
  • erstellen eines Skriptes für die Generierung des späteren x64 und x86 Kickstart Files
  • Integration der Netzwerkkonfiguration
  • Integration des ersten Update Intervalles

 

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (build-ks.tar.gz)build-ks.tar.gz[ ]9 kB

Sei ein paar Jahren komme ich immer wieder in die Verlegenheit, passende RPM-Pakete für CentOS selbst bauen zu dürfen. Je nach Original Quellcode-Paket und bereits installierter Pakete gestaltete sich dies mal mehr oder minder schwierig. Um das Unterfangen etwas zu erleichtern und für mich als Gedächtnisstütze, habe ich die wesentlichen Schritte inklusive der Hindernisse, die dabei immer wieder auftauchten, hier zusammengefasst.

 

Der Befehl cpio

  • entpacken einer cpio Datei:

cpio -iv <cpio_file>

  • den Inhalt einer cpio Datei anzeigen lassen:

cpio -itv <cpio_file>

  • erstelle eine cpio Datei aus dem Inhalt des aktuellen Verzeichnisses:

s | cpio -o  <cpio_file>

Der Befehl rpm2cpio

  • entpacken alle Dateien eines RPM Packetes:

rpm2cpio RPM_file | cpio -idv

  • entpacken alle Dateien eines RPM Paketes und selektieren nur der benötigten Dateien:

rpm2cpio RPM_file | cpio -idv individual_file(s)

Hierbei ist zu beachten, dass jeweils die neueste Version von CentOS unter dem Pfad /repo/cos5_x<Architektur> gespeichert wird und eine ältere unter dem Versionsnamen gespeichert werden sollte. Wenn ein zusätzliches Vorhalten von älteren RPM Paketen für einen bestimmten Zeitraum gewünscht ist. Durch diese Vorgaben ist gewährleistet, dass bei einem CentOS Versions-Sprung die Upgrade- und Update-Funktionalität weiterhin gegeben ist.

Achtung Bei Wechsel auf eine neue Version ist zu beachten, dass die aktuellen Security-Updates auf den Mirror-Servern immer unter dem Pfad /mirror/centos.org/5/updates/ zur Verfügung gestellt werden. Dies bedeutet, die Update-Verzeichnisse des eigenen Repositories müssen umbenannt werden, um Paketkonflikte aufgrund der Versionsunterschiede zu vermeiden. So würde für die veraltete Version 5.4 das Repo-Verzeichnis /repo/cos5_x86 /repo/cos54_x86 umbenannt und ein neues (leeres) Verzeichnis /repo/cos5_x86 mit den Unterverzeichnissen os und updates angelegt werden.

Nun laufen die aktuellen Updates wieder in das neue Verzeichnis während die älteren CentOS-Versionen jeweils auf ihr dediziertes Update-Verzeichnis zugreifen können. Diese enthalten keine neuen Security-Updates mehr.

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